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Rezeptgebührenbefreiung



Die Befreiung von der Entrichtung der Rezeptgebühren ist u. a. aufgrund einer besonderen Schutzbedürftigkeit entweder mit oder ohne Antrag vorgesehen.

Ohne Antrag:

  • Pensionisten mit Anspruch auf Ausgleichszulage (Ausnahme: SVA der Bauern) bzw.
    Bezieher einer Ergänzungszulage zu einem Ruhe- oder Versorgungsgenuss
  • Personen mit anzeigepflichtigen übertragbaren Krankheiten (die Befreiung gilt allerdings nur für diese Erkrankung)
  • Zivildiener und deren Angehörige
  • Asylwerber



Auf Antrag:


Die Rezeptgebührenbefreiung wird auf Antrag zuerkannt, wenn das Nettoeinkommen aller in Hausgemeinschaft lebender Personen folgende Richtsätze nicht überschreitet.

Für Alleinstehende - EUR 872,31

Für Alleinstehende mit erhöhtem Medikamentenbedarf - EUR 1.003,16

Für Ehepaare (bzw. Personen in Lebensgemeinschaft) - EUR 1.307,89

Für Ehepaare (bzw. Personen in Lebensgemeinschaft) mit erhöhtem
Medikamentenbedarf - EUR 1.504,07

Richtsatzerhöhung für jedes mitversicherte Kind - EUR 134,59


Der Antrag auf Rezeptgebührenbefreiung ist mit den aktuellen Einkommensnachweisen direkt beim zuständigen Krankenversicherungsträger einzubringen.

Hinweis: Die Rezeptgebührenbefreiung gilt automatisch auch für alle anspruchsberechtigten Angehörigen des Versicherten!